# Praxisschliesszeit Sommer 2026

Bis zum 21. August 2026 findet in der Praxis keine Sprechstunde statt.

Die reguläre Sprechstunde beginnt wieder am Montag, dem 24. August um 13:00 Uhr.

Vertretung in dringenden Fällen übernehmen:

3.8.- 14.8.26: Frau J. Timphus,
Fachärztin für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie
Schönholzer Str. 6, 13187 Berlin;
Tel.: 030 | 294 6650  

20.und 21.8.26: Drs. S. Bülau und G. Peters,
Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie
Dietzgenstr. 93, 13156 Berlin;
Tel.: 030 | 22199 4504  

Im Notfall:
Berliner KrisendienstTel.: 030 | 390 63 40
Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst – Tel.: 116 117

# Honorarkürzungen (nicht nur) in der Psychotherapie

Der erweiterte Bewertungsausschusses hat am 11. März 2026 entschieden, die Honorare für psychotherapeutische Leistungen ab April 2026 um 4,5 % zu kürzen. Hierzu hat die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e. V. (DGPPN) eine Stellungnahme unter dem Titel „Honorarkürzungen setzen falsches Signal für die psychische Gesundheit“ veröffentlicht. In der Stellungnahme wurde dieser Beschluß insbesondere deshalb scharf kritisiert, weil psychische Gesundheit nicht zu einem Sparposten im Gesundheitssystem werden darf. Lesen Sie hier die ganze Stellungnahme.

Darüber hinaus trifft das geplante Sparpaket (sog. „GKV-Beitragssatz-stabilisierungsgesetz“) des Bundesministeriums für Gesundheit nach Ansicht der Berufsverbände Deutscher Psychiater (BVDP) und Deutscher Nervenärzte (BVDN) v.a. die Versorgungssituation von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen: „Insbesondere die „Beschneidung der ambulanten Versorgungsmöglichkeiten […] wird […] zu einer weiteren Einengung ambulanter Versorgungsmöglichkeiten für Menschen mit psychischen Erkrankungen führen. Wenn Versorgung nicht mehr im Lebensumfeld der Patient*innen ermöglicht werden kann, drohen Zunahme der Krankheitslast und die Notwendigkeit stationärer und damit teurer Interventionen. Leitliniengerechte psychiatrische Versorgung umfasst sowohl medizinische, pharmakologische, psychotherapeutische sowie sozialmedizinische Aspekte – und dies im Lebensumfeld der Patientinnen und Patienten. Aktuelle Reformbestrebungen werden durch die nun vorliegenden Sparmaßnahmen bedroht.“

Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung

Innerhalb von 5 Tagen wurde eine Petition unter dem Titel „Monatelange Wartezeiten – und jetzt werden psychotherapeutische Leistungen gekürzt?“ von mehr als 300.000 Menschen unterzeichnet, die u. a. die Rücknahme der Honorarkürzung der psychotherapeutischen Gesprächsleistungen fordert. (Stand Juni 2026 – 608.840 Unterschriften).

Wenn Sie sich dieser Petition anschließen wollen, können Sie hier unterzeichnen.

Weitere ausführliche Informationen zum Thema finden Sie auch im Deutschen Ärzteblatt.

# Notfall – Telefon: 116 117 oder 112?

Was ist ein Notfall? Was kann warten? Was kann ich zu Hause tun? Wenn man dringend medizinische Hilfe braucht, gibt es verschiedene Stellen, an die man sich wenden kann.

Die Kassenärztliche Vereinigung Berlin und die Berliner Feuerwehr informieren mit einer gemeinsamen Kampagne, in welchen Fällen welche Telefonnummer gewählt werden sollte. Hier geht es zur Informationsseite der KV Berlin.

116 117
Ärztlicher Bereitschaftsdienst der KV Berlin, bei akuten Beschwerden außerhalb der Praxissprechzeiten

112
Notrufnummer der Berliner Feuerwehr, für plötzlich auftretende lebensgefährliche Situationen, in denen man sofort Hilfe braucht

Weitere Notfallnummern